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13.10.2008
Es mag abschreckend klingen sich einen Trickfilm über ein Massaker im Libanon anzusehen. Inhaltlich wie visuell erscheint die Geschichte des ehemaligen Soldaten auch zuerst sehr fremd. Wer weiß heute schon noch was 1982 passiert ist? Aber die Angst den Film aus mangelndem Zugang zur Materie, Geschichtlichen Daten und Namen möglicherweise nicht zu verstehen - verfliegt. Man muss den Rahmen nicht kennen um ein Filmerlebnis zu genießen (oder zu ertragen?) dass einen audiovisuell und emotional so mitreißt wie es vielleicht sonst nur "Apocalypse Now" tun konnte.
Viele Jahre nach dem Krieg schildert der semi-autiobiographische Film den Versuch des Regisseurs sich an die Geschehnisse zu erinnern. Kein Trauma, kein Gedächtnisverlust blockieren das Wissen darum was geschehen ist - er hat es einfach vergessen.
Mit Hilfe der Erinnerungen alter Bekannter versucht er seine eigenen Bilder zu rekonstruieren. Ari Folman baut sich dabei in die Geschichten seiner Bekannten mit ein und der Grad zwischen dem was er selbst erlebt hat und der bloßen Vorstellung was passiert sein könnte verschwimmt mehr und mehr.
Worauf das hinauslaufen soll?
Auf ein Ende das sie nicht wieder vergessen werden.
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